Apples In-App-Einkaufssystem erzürnt Entwickler

In der nahen Vergangenheit hatten sich bereits diverse Verleger zusammengetan und lautstark gegen die In-App-Einkaufsregeln von Apple protestiert, welche dem Unternehmen aus Cupertino regelmäßig fette Mehreinnahmen sichern. Nun laufen auch andere Entwickler Sturm gegen diese Regelung, denn bislang ist es lediglich möglich, kostenpflichtige Inhalte in einer App über Apples In-App-Einkaufssystem anzubieten und abzuwickeln.

Apple weigert sich hartnäckig, andere Apps zuzulassen, die auf Alternativlösungen setzen.

Das Unternehmen Readability hat nun einen offenen Brief verfasst, der sich direkt an Apple richtet. Readability hat eine eigene, kostenpflichtige App entwickelt, mit der sich auf Nachrichten-Seiten die Werbung herausfiltern lässt. Der Kunde muss dafür mindestens fünf US-Dollar pro Monat zahlen, und Readability behält 30 Prozent des Umsatzes, während 70 Prozent an den jeweiligen Website-Betreiber gehen, um den Verlust der Werbeeinnahmen auszugleichen.

Diese App wurde nun allerdings von Apple abgelehnt, doch die Entwickler wollen sich dies nicht bieten lassen. Allzu große Chancen kann man Readability im Kampf gegen Apple allerdings nicht einräumen.

Author: Fabian Mosel

2 Kommentare

#1

heftig, ich mein wer bietet ihnen die möglichkeit (an wieviele Kunden hat iTunes 160 mio.?)
wer hilft ihnen dabei, dass der Kunde sie findet ohne lange suchen zu müssen?

dass Apple dafür Geld haben möchte, ist ihnen nicht zu verdenken, würde ich und viele andern sicherlich auch nicht anders machen.

kann das wirklich nicht verstehen :-)

Fabian Mosel

#2

Bei derartigen “Geschäften” sollten beide Seiten an dem Erfolg teilhaben und dass Apple schon des Öfteren “seltsame” AGB hat, ist wohl bekannt. Wenn Apple weiter so rigoros mit den Entwicklern umgeht, dann muss man sich nicht wundern, dass diese sich andere Anbieter suchen…

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