Es war schon eine Schande, als Anfang der 90er Jahre die Entwicklung des Zeichenprogramms AutoCAD für Mac OS eingestellt wurde. Seitdem wurde nur noch Windows unterstützt. Wirklich Schade, sind es doch gerade Architekten und Designer, die sich gerne einen Mac nach Hause holen. Und die sind auch gleichzeitig Konsumenten von Software wie AutoCAD.
Das hat nun auch Autodesk, der Entwickler von AutoCAD erkannt. Wurde die Software 1994 aufgrund eines stark gesunkenen Anteils von Apple-Rechnern auf dem Markt eingestellt, soll sich nun die Entwicklung wieder lohnen, verkaufte Apple allein im vergangen Quartal rund 3,5 Millionen Macs.
Die Mac-Version von AutoCAD wird – wie auch AutoCAD für Windows – rund 3.100€ kosten. Daneben sind noch Apps für das iPhone und das iPad geplant. Mit diesen kleinen, kostenfreien Tools soll auch das mobile Betrachten von CAD-Modellen möglich sein. Auf eine Funktion, mit der auch das Bearbeiten von Modellen möglich ist, wird man wohl verzichten müssen. Doch gerade auf dem iPhone wäre dies auch nur begrenzt praktisch.
Author: Fabian Mosel
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