iAd gegen Adsense

iadDass Apple sich mit seinem mobilen Applikationen nun auch ein Stück des milliardenschweren Werbemarkts einverleiben möchte ist kein Geheimnis. Dass aber iAd nun Google komplett aussperrt, dürfte nach dem Verbot von Adobes Flash ein Schritt sein, der nicht unbedingt förderlich sein dürfte. In den „iAd Vorschriften“ für Entwickler heißt es, dass keine Daten gesammelt oder verwertet dürfen, ohne dass der Nutzer seine Zustimmung vorher gegeben habe.

So untersagt Apple Analysetools in die Apps einzubinden und somit Statistiken auszuwerten. Apple geht sogar soweit, dass nur „unabhängige“ Werbenetzbetreiber dies zu beurteilen hätten und sogleich gibt Apple gleich an, wer zu diesen unabhängigen Netzbetreibern gehört, nämlich nur Apple.

AdsenseDies ist als klare Kampfansage gegen den Platzhirsch Google zu bewerten und wird sicherlich das Feuer zwischen den ehemaligen Freunden Schmidt (Google) und Jobs (Apple) erneut anfachen.

Die Antwort auf diese „Gesetze“ folgt in einem Blogbeitrag von Omar Hamoui, dem Chef von Googles mobilem Werbenetzwerk Admob. Er ist der Auffassung, dass ein derartiges Vorgehen nicht im Sinne von Nutzern und Entwicklern sei. Erfahrungsgemäß, so Hamoui, steigern sich die Einnahmen von Entwicklern und Nutzern bei mehr Wettbewerb. Der Admob Chef möchte dieses „Problem“ in den nächsten Tagen mit den Apple Verantwortlichen klären.

Author: Fabian Mosel

Kommentar hinterlassen